Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst, einer wenn nicht der zentrale Gedanke des Neuen Testaments. Dazu steht in der Bibel u.a.: 

Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (http://www.bibleserver.com/text/EU/Galater5,13). 

Wenn wir versuchen das im Alltag umzusetzen finden wir als erste und direktestes Möglichkeit die Kommunikation mit dem (der) Anderen. Wie ich dem Anderen begegne. Übertragen würde das so lauten können: Begegne Deinem Nächsten wie Du möchtest dass er Dir begegnet.

Hierzu hat Marshall B. Rosenberg das Konzept der gewaltfreien Kommunikation (GFK) entwickelt. 

Es soll Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt. GFK kann in diesem Sinne sowohl bei der Kommunikation im Alltag als auch bei der friedlichen Konfliktlösung im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein. Im Vordergrund steht nicht, andere Menschen zu einem bestimmten Handeln zu bewegen, sondern eine wertschätzende Beziehung zu entwickeln, die mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben ermöglicht. Manchmal werden auch die Bezeichnungen „Einfühlsame Kommunikation“, „Verbindende Kommunikation“, „Sprache des Herzens“ oder „Giraffensprache“ verwendet.(https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation).

Wesentlicher Bestandteil des GFK ist die Unterscheidung von Beobachtung und Bewertung.

Hier ein YouTube-Video (ohne Gwähr..) in dem M.Rosenberg den Unterschied zwischen Beobachtung und Bewertung aufzeigt. 

https://www.youtube.com/watch?v=1cskKfGxurM&list=PLK9GVsBflJ4Q1y2uaVsMmHB1QPj3Kd-br&index=6