nachdem ich meinen kursteilnehmern diese woche (ende august 2014) das ende der von mir geleiteten

kurse ( taichi und qigong) bis spätestens ostern 2015 mitgeteilt habe (sofern sie in meinem e-mail-verteiler

sind)kommen verständlicherweise fragen nach dem warum.

auch in meinen gedanken spielt das eine rolle.

bei genauerem hinsehen ist das keine so plötzliche entscheidung wie es scheinen mag.

eher hat es sich schon seit mindestens 2 jahren, anfangs fast unmerklich, angedeutet.

klarheit scheint nun dieses jahr entstanden zu sein, unterstützt durch das beschäftigen mit dem

EIKW.

es scheint einfach nur die fortsetzung der "wege-ins-jetzt" oder auch "ich bin" mit anderen "hilfsmitteln". 

taichi und qigong, ebenso wie reiki, mineralien, gedanken, philosophien, glauben.. .. .. sind für mich hilfmittel.

das "neue" scheint zu sein, dass auch der körper nichts anderes ist als ein hilfsmittel. 

sehr oft verwechseln wir nach einiger zeit die hilfmittel mit dem wobei sie helfen sollten es zu erreichen.

zuerst kaufen wir ein fahrzeug um zu einem ziel zu fahren. dann wird das fahrzeug zum selbstzweck.

wobei das an sich nicht wirklich neu für mich ist. der weg der letzten 25 jahre führte auf diese erkenntnis zu.

lehrer wie barry long, thich nhat hanh, e.tolle, samarpan, d.walsch, ferrini und viele mehr haben (mir) das schon lange gesagt, nichts anderes wie es die lehren von jesus und buddha zeigen.

auf den punkt gebracht hat es der satz in einem flyer zur reise eines tibetischen mönches, der im herbst u.a. in nördlingen sein wird:

your body is the vehicle of your mind  .. Dein körper ist das fahrzeug Deines geistes

seit ich diesem gedanken nicht nur intellektuell näher komme verändert sich natürlich auch die sichtweise auf vieles, auf alles, was bisher mein leben zu bestimmen schien.

und so hat mich die bisherige sicht und eben auch taichi, qigong, reiki und vieles mehr an diesen punkt gebracht

wie uns die stufen einer leiter helfen, um dann eines tages hinter uns zu liegen.

nun gilt es weitere "stufen" zu gehen und vor allem zu sehen welche das sind, vielleicht im sinne von

"Dein wille geschehe".

 

wenn die erkenntnis, dass der körper das fahrzeug dessen ist was wir sind, also geist, bewusstsein,

höheres selbst, seele, buddha-natur, kind gottes .. (wie auch immer wir es nennen),

wenn das mehr wird als nur eine theoretische gedankliche erkenntnis, dann kann-sollte es nicht ausbleiben,

dass unser fokus sich von dem körper, der das fahrzeug ist, immer mehr zu dem fahrer dieses fahrzeugs hinwendet. wobei denken/verstand/emotionen.. zum fahrzeug gehören und der fahrer das ist was wir seele/höheres selbst, bewusstsein nennen.

letztlich ist es nicht in worten auszudrücken, da die dem gehirn, verstand, also dem fahrzeug entspringen.

und worte können nur auf den fahrer hinweisen.

wie das hinweisschild das zum mond zeigt nicht der mond ist so sind unsere worte über den fahrer nicht der fahrer.  der verstand/brain/fahrzeug kann den geist/mind/fahrer nicht beschreiben, nur auf ihn hinweisen. 

 

der Buddhismus nennt die beiden "Bereiche"

- Welt der "Formen"

- das "Formlose"

 

soviel mal für grad :-) 

wenn Du fragen oder gedanken dazu hast.. gerne.. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

namaste