heute im großen Netz gefunden und für gut erklärt befunden ..

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Vergebung

„ Es gibt nur „ein“ und zwar ein inneres, niemals ein äusseres Problem: Den Glauben an Trennung und Schuld.“
Daher bedeutet Vergebung letztlich, durch die Dunkelheit der Angriffe hindurch und sie als Ruf nach Liebe zu sehen.

Die Wahrnehmung des Lichts ist getrübt und mein Friede gestört, weil ich meine (vermeintliche) Dunkelheit, sprich Schuld auf jemanden projiziere. 
Doch im Prozess der Vergebung entscheide ich diese (vermeintliche) Schuld anzuschauen um sie zu hinterfragen und aufzugeben.

Ich gebe sie auf (wodurch auch Vergebung geschieht) indem ich eben diese Schuld, mit der ich nicht fertige werde und die ich innerlich nicht loslassen kann, auf jemanden als Leinwand projiziere, anschaue und anders betrachte. 
Was ich in andern als Schuld wahrnehme ist ja gewissermassen meine eigene Dunkelheit, und nur auf diese Weise ist das Licht und das Gewahrsein des Friedens getrübt.
Es ist sogar so, dass ich meine eigene (vermeintliche) Schuld nur in jemand anderem wahrnehmen kann, damit sie vergeben – erlöst – werden kann.

Drei Schritte sind bei der Vergebung erforderlich:

1.Schritt: Erkennen des Eigenen

Erkennen, dass das Problem nicht im Aussen liegt, sondern in meinem Innern / Geist, in meiner Entscheidung.

2. Schritt: Anerkennen und Übernehmen der Verantwortung.

Der zweite Schritt besteht darin, mich mit dieser wahrgenommenen Schuld auseinanderzusetzen – mir meine (vermeintliche) Schuld und Gefühle anschauen.

3. Schritt: Beten und Danken

Beim 1. Schritt erkenne ich an, dass mein Ärger, meine Sorge (m)eine Entscheidung ist, die ich (wenn auch vielleicht tief unbewusst) getroffen habe um meine (vermeintliche) Schuld und Angst von mir fern zu halten, indem ich sie projiziere.

Beim 2.Schritt übernehme ich die Verantwortung. Ich anerkenne, dass die Schuld und Angst selbst auch eine Entscheidung darstellt, nämlich als „schuldig und bedroht“, anstatt als schuldlos und geborgen wahrzunehmen. Und ich setzte mich mit den Auswirkungen meines Schuld-und Angst-Glauben auseinander; daher sehe und fühle ich genau hin.

Beim 3.Schritt anerkenne ich die Auswirkungen meines Irrtums, indem ich um Berichtigung bitte und danke!